Zeige eine Kernaufgabe pro Bildschirm und verschiebe restliche Optionen hinter klare, konsistente Wege. Ein fokussierter Header, eine eindeutige Primäraktion und sparsame Sekundärfunktionen erzeugen Ruhe. So verschwinden Versuchungen zum Springen. Besonders bei wiederkehrenden Abläufen entstehen Rituale, die Tempo aufnehmen und Fehlerquoten nachhaltig senken.
Weniger, aber relevanter: Gruppiere Updates, mute offene Enden automatisch und liefere Hinweise im passenden Moment, nicht permanent. Nutze leise Prioritätsstufen, respektiere Ruhezeiten und stelle klare Kontexte her. Wenn ein Signal erscheint, muss es verständlich, handlungsleitend und mit einem einzigen, naheliegenden Schritt schließbar sein, ohne neue Ablenkungen zu erzeugen.
Zeige erst das Nötigste und öffne Details situationsabhängig. Tooltips, Disclosure‑Pfeile oder sanfte Akkordeons verhindern Informationsfluten. Je näher der Nutzer am Abschluss ist, desto mehr Tiefe darf erscheinen. So bleibt der mentale Pfad schmal, Entscheidungen reihen sich sauber, und Komplexität wird spürbar, aber nie überwältigend vermittelt.